Bitcoin ist in Vergleich zu Gold noch nicht gut genug

Die globalen Märkte sind heute in Aufruhr, da die Nachricht von einem von Saudi-Arabien geführten Rohölpreiskrieg weltweit zu Ausverkäufen führte. Bitcoin schloss sich dem Rückgang ebenfalls mit einem qualvollen Einbruch an, aber der Goldpreis hält sich gut. Marktanalysten aus Kryptowährungskreisen und anderen Ländern diskutieren weiterhin, welcher Vermögenswert den besseren Wertspeicher darstellt. Bitcoin hat es vielleicht auf dem Papier, aber Gold hat einen viel stärkeren historischen Vorrang.

 

Märkte stürzen ab, Gold bleibt stark

Gold ist einer der wenigen Märkte weltweit, der nach Massenverkäufen fast überall relativ stabil bleibt. Gestern wurde bekannt, dass ein Abkommen zwischen Russland und der OPEC gescheitert ist und der Markt sich darauf vorbereitet, dass billiges saudi-arabisches Öl den Markt überflutet.

Da die Ölpreise in rund 30 Jahren stärker nachgaben als in den letzten 30 Jahren, spürten auch die Aktienmärkte auf der ganzen Welt die Belastung. Laut CNN Business ist der S & P 500 in den letzten 24 Stunden bei Ausverkäufen um mehr als sechs Prozent gefallen. Die Unsicherheit über die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus ließ die Märkte bereits vor dem gestrigen Zusammenbruch des Ölabkommens wackelig erscheinen. Kürzlich berichtete NewsBTC über die Auswirkungen der Epidemie auf die Aktienmärkte. Diese Vermögenswerte, die normalerweise als sichere Häfen wie Gold gelten, haben sich durchweg besser entwickelt als andere Märkte. Auch Bitcoin schien von der Ausbreitung der Unsicherheit zu profitieren. Das war bis heute.

Als sich die Nachricht über den Zusammenbruch des Abkommens zwischen der OPEC und Russland verbreitete, fiel der Bitcoin-Preis stark. Von rund 8.750 US-Dollar fiel der führende Krypto-Vermögenswert zum Zeitpunkt des Schreibens auf weniger als 7.740 US-Dollar.